Spiel 5 - SV Wacker Durchsaufen vs. 2. FC Erfurt III. 2:1

Vorweg danken wir dem Vorstand des SV Wacker Durchsaufen für sein Vertrauen in die neue Mannschaft – gedankt sei DEM CAPTAIN!

An einem milden Tag sollte die glorreiche Auferstehung des sagenumwobenen SV Wacker Durchsaufen stattfinden. Mit alten Routiniers und neuen jungen Sieges-(Bier-) durstigen Wilden stellte Kapitän Stauche eine neue Thekentruppe auf die Beine. Pünktlich eine Stunde vor Beginn trafen wir uns zur ersten Teambesprechung an der Theke. Nach dem ersten Bier stand auch die Aufstellung fest – also eine WIN WIN Situation.

Als Torwart und Sicherheit für unseren Erfolg stellte sich unsere Katze Fürle in den Kasten, direkt davor platzierte unsere knallharte Abwehrkette eine unüberwindbare Mauer. Angeführt vom Abwehrchef Linß, sollten Flackus, Peschke und Gansert keinen Gegner auch nur in die Nähe unseres Tores lassen. Die Zentrale bildeten unsere Kampftitanen Kiepfer und Franke, auf den Außen sorgten dann Kapitän Stauche und Flügelflitzer Burkel für den nötigen Vorstoß. Für unsere Sturmspitzen Morning und den Pfeilschnellen William galt es ausreichend Torchancen zu gewähren, um so einen Sieg für unsere Wackeren Jungs zu erzwingen!

Als erster Gegner stand uns der 2 FCE III gegenüber. Man wünschte sich ein „Gut-Kick“ und die Saison wurde für uns eröffnet. Zu Beginn war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, beide Mannschaften erkämpften sich die ein oder andere gute Chance und das Spiel nahm nach und nach an Fahrt auf. Unser Abwehrbollwerk hielt den Erwartungen stand und wehrte die Angriffswogen des Feindes ab. Dann wieder Wacker im Vormarsch, aus dem Mittelfeld kam eine lange Flanke von Peschke auf Stauche, dieser konnte jedoch nach Direktabnahme nur das Metall treffen und das Spiel ging weiter. Wieder kam es zum Schlagabtausch zwischen beiden Teams und dann plötzlich Hektik vor dem Strafraum des Gegners – Mittelfeldmann Kiepfer, der jahrelang nicht auf dem Platz stand, steht alleine vor dem Torwart und hat die Möglichkeit sich „unendlich“ (Zitat: DER Captain) zu machen. Am Tresen sonst so eiskalt, verliert er jedoch die Nerven und ballert das Ding aus wenigen Metern direkt in die Arme des Keepers. Man Man Man der Kiepfer.

Kurz vor der Halbzeit hatten die Jungs vom 2FCE III zu viel Freiraum vor unserem Strafraum und ein Schuss aus gut 25 Metern kam aufs Tor. Fürler scheinbar schon in Gedanken beim Halbzeitbier, war sichtlich überrascht durch den Flatterball und konnte nur noch ins Tor abwehren. Mit einem Rückstand von 0:1 ging es in die Pause.

Erfolgstrainer Vollrath, vorher Cheftrinker bei Wicküler, redete den Wackeren noch einmal Mut und erklärte nochmals die neue Taktik. Stoßstürmer Morning versprach bei einem Sieg Freibier und setzte somit einen weiteren Anreiz für die Mannschaft.

Die zweite Halbzeit begann mit enormem Druck auf das gegnerische Tor und es entstanden immer wieder gute Chancen für uns. Aus dem nichts fasste sich Franke ein Herz und ballerte das Leder, Tsubasa Ozora like, auf das Tor. In letzter Sekunde parierte Torwart Schimmel mit einer Glanzparade zur Ecke. Nur kurze Zeit später dann endlich die Erleichterung. Ganzert startete auf der Außenbahn Richtung Grundlinie durch und passte zu Morning, dieser setzte sich gekonnt durch und sah den freien Kiepfer in der Mitte. Mit neuem Elan und dieses Mal mit alter Souveränität knallte er uns zum Ausgleich. Danach prasselten immer wieder Gegenschläge des 2FCE III auf unser Tor ein, Schöll knallte das Leder glücklicherweise nur an den Pfosten. Nun begann Fürles Glanzzeit, wie ein junger Adler stieg er empor und fing immer wieder die heranschießenden Bälle ab. Dann kurz vor Ende landete der Ball bei Abwehrchef Linß, dieser Flankte in den gegnerischen Strafraum und der Torwarte wollte schon halten, bis in letzter Sekunde William emporstieg und uns zur Führung Köpfte – 2:1 für den SV Wacker Durchsaufen!!! Nun spielten wir die Führung gekonnt herunter und auch die Geheimwaffe des 2FCEIII, die feuerrote Zora Johanna, konnte nichts mehr an unserem Sieg ändern.

Dann der rettenden Schlusspfiff und die perfekte Saisoneröffnung war geglückt! SIEG für den SV WACKER DURCHSAUFEN.

Auch danach machte unser Team seinem Namen noch alle Ehre und trank bis zum Schluss als letzte Mannschaft an der Bar ihr verdientes Siegesbier!

(von Stauche, Vollrath)

Spielbericht Wacker- 2.FCE 5.4.16

Der 5.4.2016 ein Tag der in die Geschichte eingehen sollte, nach einer langen Winterpause die der Erneuerung des legendären Schlachtfelds des Rieths diente, sollte es wieder losgehen. Die Spannung war deutlich zu spüren. Sowohl die Spieler als auch die Fans waren fixiert und gebannt. Dann der Pfiff. Heute war das Auftaktspiel gegen die Gegner von Wacker Durchsaufen. Eine Mannschaft die sich seit jeher um die charismatischen Glanzfiguren des Erfurter Nachtlebens ringt welche sich die Stauche Zwillinge nennen.

Zur Aufstellung der blau weißen ist wenig zu sagen, nach dem im Vorfeld kurz abgeklärt wurde wer denn gerne wo das Leder in seine Obhut nehmen würde, wurde erstmal eine kurze aber intensivste Namensrunde gemacht. Grund dafür war wie jede Saison ein personaler Wechsel. Einige mittlerweile anerkannte Spieler des 2.FCE mussten leider weichen und so wurde Platz für neue Gesichter. Die Aufstellung wurde schnell nach altbewährten Standards der Bolzplatz Ära gemacht. Der mit langer Hose geht ins Tor, der schnelle nach vorne und die erfahrenen sicheren sollen hinten sauber halten.

So ging es los. Beide Teams beschnupperten sich ausgiebig. Der 2. FCE III konnte entgegen der letzten Saisons durch eine wache Anfangsphase glänzen. Der Ball lief ruhig durch die eigenen Reihen bis er vorne war. Auch das Umschalten lief entgegen alter Gewohnheit super. Alle kamen mit zurück und alle haben rausgeschoben. Auch dir Rotation mit Spielern die frisch und geil auf das Spiel am Rand ihrem ersten Ballkontakt entgegen fieberten lief einmalig. Jedoch kam und kam das erste Tor nicht. Zumindest nicht sofort. Nachdem die Stürmer keine Ergebnisse ablieferten war es an dem neuen Libero Kevin Helm der ganz in Manier eines Alpha-Kevs den Raum nutzte, über die Mittellinie spazierte und dem ehemaligen Torwart des 2. FCE, locker das Ding rein schlenzte.

1:0, Euphorie, Erwartungen und bald darauf auch die Halbzeit. Viel Lob in den Reihen der Blau weisen, Forderungen und gute Stimmung. So ging es in die zweite Halbzeit. Diese bot ein ähnliches Bild wie die erste. Wenig Chancen auf beiden Seiten das einzige was sich änderte waren die Entscheidungen des Schiris welche immer zweifelhafter wurden.

Unabhängig davon ging das Spiel weiter. Beide Mannschaften lieferten ähnlich starke Leistungen ab. Doch dann durfte auch der Keeper des 2.FCE das erste Mal hinter sich packen. Nach einer ordinären Ecke und viel Gewusel kullerte das Runde ins Eckige. Egal. Weiter geht’s. Die blau weißen spielten weiter ihr Spiel, wagten Vorstöße und vereitelten Chancen. Doch nur so lange bis ein langer Ball Wackers glücklich für die Berufsalkoholiker verlängert wurde. Die einen feiern, die anderen drehen auf. Circa zwei Minuten verbleiben. Die Speerspitze des 2. FC Erfurt III rund um Holger „Holgic“ Schöll und dem neuen Blitz Florian Serick brachen immer häufiger nach vorne durch und es ergaben sich noch die ein oder andere Chance. Schlussendlich jedoch ohne Erfolg. Endstand 1:2.

In diesem Zuge möchte ich noch die Gelegenheit nutzen unserem langjährigen Teamleader mit den zwei linken Zauberfüßen die Ehre zu erweisen. Es war uns stets ein inneres Blumenpflücken deine akrobatische, anmutige und verzaubernde Art und Weise mit der Pille umzugehen beobachten zu dürfen. Rede ist hierbei von Steve „Schlorper“ „Loprer“ Lorper. Ich möchte ihm im Namen des gesamten Teams für die vielen Nächte danken die er über der Planung verbracht hat und für die vielen blutigen Knien die du für uns geopfert hast. Wenn wir diese Saison den großen Henkelpot holen werden wir dir von der Prämie eine plastische OP zur Verschönerung deiner Stelzen subventionieren! Als Zeichen der Solidarität hat der Großteil des Teams die Gelegenheit genutzt und sich an der grün eingefärbten Stahlwolle die sich Platz nennt die Knien aufgeschürft.

In diesem Sinne: Wir sind Lorper!