Spieltag 14

Spiel 1 - Glashoch Rangers vs. 1. FC Boyneburg 1:2

Spielbericht: Glashoch Rangers

Leider haben es die Glashoch Rangers verpasst, an diesem Spieltag einen Bericht abzugeben.

"Und alles endet mit diesem Spiel. Eine ganze Saison, ja der Ausgang einer ganzen Boyneburg'schen Ära entscheidet sich in diesem einen letzten Spiel."

Erfurt, 08. Juli 2015. Weiß gegen Grün, Boyneburg gegen Glashoch oder Meisterschaftsanwärter n°1 gegen amtierenden Meister. Lange hatten unsere Mannen vom schönsten Ufer Erfurts diesen Tag – und noch mehr die sich bietenden Möglichkeiten – herbei gesehnt. Nun war sie gekommen: die ultimative Chance, Geschichte zu schreiben. Nie war die Möglichkeit größer, der Anreiz stärker, das eigene Götterepos zu manifestieren und in den Olymp Boyneburg’scher Fußballlegenden aufzusteigen. Noch einmal 50 Minuten spielen, einen letzten Punkt erkämpfen und endlich die erste verdiente Meisterschaft feiern.

 

18:15 Uhr. Lange bevor das Spiel beginnt, begibt sich das Weiße Ballett in die heiligen Katakomben der altehrwürdigen Riethfield Road. Die Mannen um Mutti Weber sind fokussiert. Den Blick stur nach vorn, das letzte große Ziel einer geilen Saison vor Augen, fallen keine großen Worte. Ein jeder kennt seine Aufgabe, ein jeder weiß um die Wichtigkeit der eigenen Person für das Vorankommen des Teams.

19:00 Uhr. Anpfiff. Der Ball rollt. Eingewöhnungsphase und lockeres Abtasten: Fehlanzeige. Sogleich entwickelt sich ein wahres Endspiel, indem sich zwei ebenbürtige Gegner gegenüber stehen. Von der Nervosität der letzten Wochen ist in diesen Momenten in den eigenen Reihen nichts mehr zu spüren. Vielmehr lodert in jedem einzelnen Herz das Feuer, alles für den großen Traum zu geben. Jedes einzelne Paar Augen strahlt die Geilheit aus, endlich Meister werden zu wollen.

Lange ist das Spiel ausgeglichen, ohne dass unsere Mannen in Weiß Profit aus ihrer dominanten Spielweise schlagen können. Oftmals ist es ein grünes Bein, das im letzten Moment entweder das Spielgerät oder – und dies kommt weitaus häufiger vor – unsere einschussbereiten Mannen weghaut. Viele Fouls und Nickligkeiten dominieren zu Beginn das Spiel und nehmen selbigem das für den Angriffsfußall der Extraklasse Boyneburg benötigte Tempo. So passiert in den ersten Minuten nicht viel nach vorne – aber auch nicht nach hinten. Abwehrchef Terjung hat im Konglomerat mit seinen Nebenmännern und Keeper Lange alles im Griff. Robust und überlegt, jeden Schritt planend, werden die Zweikämpfe angenommen und die Bälle entschärft.

Dann der erlösende Moment. Zimpel und Fetzer kombinieren sich auf der rechten Seite durch den grünen Abwehrverbund hindurch. Sie lassen den Ball zirkulieren, die gegnerischen Grätschen ins Leere rauschen und finden schließlich Fricke blank vor Goalie Grundmann. Dieser stürzt heraus und… hält. Wie in der F-Jugend jedoch, in der wir unser aller Passspiel mithilfe umgekippter Holzbänke optimierten, springt der Ball direkt zurück vor die Füße unserer Nummer 69. Dieses Mal ist Grundmann geschlagen. 1:0 für Boyneburg. Jubeltraube. Das Tor zum ganz großen Glück ist weit aufgestoßen. Die Meisterschaft so nah, dass ein jeder schon seine Lippen zum innigen Kuss mit dem größten aller Pokale spitzt. AHU!

Irgendwann ist Halbzeit. Der Schwung ist da, unsere Helden scheinen nicht durchatmen zu müssen. Angefeuert von einer weltbewegenden Choreografie pyrotechnischer Darstellungskunst der Edelfans im Coca-Cola Luxusblock, steigt das Adrenalin. Die Gier ist da, der Wille wächst. Nichts kann uns mehr stoppen, niemand mehr aufhalten. Gedanken an die Siegesfeier reifen, werden jedoch sofort von solchen an den absoluten Kampfeswillen verdrängt. Spielen, noch 25 Minuten Fußball spielen und dann Eskalation. Knallgas.

Kaum ist die zweite Hälfte angepfiffen, machen sich Kügler und Bresser auf, dem Gegner und allen Hoffnungen des ärgsten Verfolgers auf ein Scheitern unserer Heroen, den Gar auszumachen. In unnachahmlicher Manier drischt Bresser den Ball auf der rechten Seite nach vorne. Wie ein Speer ins Herz des Feindes landet dieser punktgenau auf der Brust des Terminators. Anstatt diesen aber niederzustrecken, verleiht er ihm Kraft zu rennen, wie er noch nie rannte. In 0,85 Sekunden überwindet Kügler die Strecke von der Mittellinie hin zum rechten Strafraumeck und schließt formvollendet zum 2:0 ab. Geil. Ausrasten. Besser geht es nicht. Boyneburg, meine Perle, Du wirst größer und größer. Ich liebe Dich! Nie hast du so hell gestrahlt wie in diesem Moment.

Noch ist aber nicht Schluss. Kämpfen. Weiter immer weiter. Die Füße wund laufen und Knie blutig grätschen. Alles geben. Nur noch ein paar Momente. Gedacht, gesagt, getan. Wie im Rausch, der weder Zeit noch zu weite Wege kennt, beackern unsere Mannen das Spielfeld. Glashoch kommt nicht mehr zum Atmen, die Hoffnungen des Tabellenzweiten auf ein Boyneburg’sches Versagen sind längst erstickt. Die Festung steht und wackelt nicht. Nicht einmal mit dem Anschlusstreffer der Grünen kurz vor Schluss. Heute kann uns keiner was. Die Zeit der Helden vom Boyneburg Ufer ist gekommen.

Ein letzter langer Ball der Rangers. Hoch und weit segelt er erst in den Strafraum dann ins Aus. Lange kann es nicht mehr dauern. Nur noch ein paar Momenten dann ist… Schluss, aus, vorbei! Boyneburg ist Meister! Endlich Erlösung! Eeeeeendlich! Der Traum ist wahr. Die Phantasie wird Realität. Geil geil geil. Wir haben’s geschafft!

Spieltag 14

Spiel 2 - die anderen vs. FC Wolfpack 2:7

Spielbericht: die anderen

Leider haben es die anderen verpasst, an diesem Spieltag einen Bericht abzugeben.

Zum Abschluss mit Fußball vom anderen Stern

Tag der Entscheidungen in der Wickülerarena. Mit einem Sieg der Rangers über die Boyneburg und einem gleichzeitigen Sieg der Wölfe, war der Titel für die Wölfe noch greifbar, jedoch mussten diese drei Punkte gegen keinen geringeren als den langjährigen Kontrahenten „die anderen“ eingefahren werden.

Die Wölfe mussten ihre Hausaufgaben an diesem Tag besser machen, als je zuvor und um das Ganze vorwegzunehmen: sie taten es.

Die Pfeife des Show-Schiedsrichters erklang und das Leder rollte. Schon früh machte sich die Bissigkeit der Wölfe bemerkbar, die man sich zuvor im Kreis eingeimpft hatte. Mit sensationellen Zweikampfwerten konnte man Angriff um Angriff fahren und das Spiel in die richtigen Bahnen lenken.

Das erste Tor ließ nicht lange auf sich warten und auch Tor zwei sorgte kurz darauf für Stabilität und den ein oder anderen Blick in Richtung Glashoch.

Wie aus dem nichts kamen die anderen zum Anschlusstreffer. Der alte Abstand konnte jedoch noch vor der Halbzeit wieder hergestellt werden.

Halbzeit 3:1.

Bisher machte man seine Hausaufgaben, was man vom zweiten Spielfeld trotz leidenschaftlichen Engagements nicht behaupten konnte. Boyneburg führte 1:0, doch der letzte Funken Hoffnung trieb die Wölfe zu einer Mannschaftsleistung an, die in dieser Saison seines Gleichen sucht.

In Halbzeit zwei präsentierte man den angereisten Fans ein Feuerwerk der Fußballkunst und ließ den anderen nur noch den Part des Zuschauens und Staunens übrig.

Ballstafetten und gekonnte Einzelaktionen trieben das Spiel nach vorne und den Spielstand nach oben. Ein Augenschmaus war dabei, der in Höchstform aufgelegte Arnold, dessen Gegenspieler sich heute noch auf dem Platz im Kreis drehen und den Ball suchen.

Am Ende siegte das Rudel mit 7:2 und der wohl besten Mannschaftsleistung der Saison, was trotz verpasster Meisterschaft ein Grund zum Feiern war und Lust auf die kommende Spielzeit macht.

Ein großer Dank geht wie immer an die Wölfefans, die auch in dieser Saison wieder zahlreich erschienen sind und ihrer Mannschaft Flügel verliehen haben.

Weiterhin bedanken wir uns bei der Ligaleitung und den fleißigen Helfern dafür, dass sie es erneut geschafft haben, uns mit Fußball und Bier zu versorgen.

Und zu guter Letzt beglückwünschen wir den 1.FC Boyneburg zum Gewinn der Meisterschafft.

Spieltag 14

Spiel 3 - Eintracht Sternburgg vs. SpVgg Lokomotive Grobmotorik Erfurt 1:1

Sternburgg nur 1 Punkt gegen Lok

Am vergangenen Donnerstag spielte Eintracht Sternburgg stark Ersatzgeschwächt ihr letztes Spiel der Sommersaison 2015 der Hochschulliga Erfurt. Der Gegner war kein geringerer als der Tabellennachbar der SpVgg Lok. Die sehr offensiv aufgestellten Flaschen begannen stark, dennoch ging mal durch einen leichtsinnigen absprach Fehler unnötig mit 0:1 in die Halbzeit. Nach einer emotionalen Ansprache vom Teammanager Kimo ‚ do you thing im pretty‘ Martello, begann der 2. Spielabschnitt mit viel Schwung! So glich man verdient durch einen sagenhaften einstudierten Spielzug aus. Die Führung lag in der Luft, doch verpasste man in den entscheidenden Situationen Nadelstiche zu setzen.        

Mit diesem Punkt beendet die Eintracht die Saison auf dem enttäuschenden 12. Platz und bleibt so im Sommersemester unter jeglichen Erwartungen.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern, die uns in der Liga begleitet haben und wünschen allen amüsante Semesterferien!

In diesem Sinne: Flaschen an die Macht!

Lokomotive vergibt Chance auf zweitbeste Saison der Vereinsgeschichte

Am letzten Spieltag ging es für die Lok nochmal um alles: Wird man gegen Sternburgg noch einmal 3 Punkte einfahren können und somit wie der Dusel-HSV doch noch in die Relegation kommen oder wird der vorletzte Platz besiegelt? Verwalten wäre zwecklos gewesen, also gab man direkt Alles. Zügig wurden die ersten Chancen herausgespielt und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Orangenen in Führung gingen. So kam es tatsächlich: Nach klasse Kombination im Mittelfeld zieht "Daddy" Mieth vorbei und chippt den Ball rein. Läuft. Doch kurz nach dem Wechsel die Lokomotive wieder mit dem Pech wie jede Woche: Ein Schüsschen wird abgefälscht und geht rein. Bei diesem Ergebnis sollte es bleiben. Somit konnte nur der 14. Platz erreicht werden und leider reichte es nicht für mehr. Aber scheiß drauf... Die Lok hat die besten Fans wie jedes Jahr!

von: Lok-Blogg-Redaktion

Spieltag 14

Spiel 4 - 1. FC Tunnelhausen vs. 2. FCE III. 0:7

Enttäuschender Abschluss der Saison

Am letzten Spieltag der Sommersemestersaison standen sich die Tabellennachbarn aus Tunnelhausen und dem 2. FC Erfurt III. gegenüber. Nach dem unglücklich im Elfmeterschießen verpassten Finaleinzug in der vorangegangenen Woche hieß es für die Tunnler eine Saison mit Tiefen, Höhen und schlussendlich wiederum Tiefen angemessen zu beenden. Zu Verfügung standen dabei acht Feldspieler, da sich die gefühlt anderen 20 Spieler wie auch der FC Bayern in der Schlussphase der Saison den Klausuren beugen mussten.

Es kam, wie es kommen musste. Eine in der ersten Halbzeit spielerisch in dieser Saison noch nie da gewesene unterirdische Leistung wurde vom Gegner nur dahingehend bestraft, dass dieser einen Freistoß direkt im Tor versenkte, während Tunnelhausen noch die Mauer stellte, den Gymnastikball des Benefizspiels aus dem Tor entfernte und auf Signale des Schiedsrichters wartete. Zulässig ja, cool und fair eher nicht, wobei in Anbetracht der zweiten Halbzeit nicht weiter über diese Szene gestritten werden muss.

Im zweiten Durchgang kamen viele Faktoren zusammen, die das Endergebnis vielleicht nicht erträglicher machen, dafür aber im Ansatz erklären. Ein Wechselkontingent, der unbedingte Wille, ein geschlossener Mannschaftsauftritt, der Sinn sich den Ar*** ein letztes mal aufzureißen und ein Torwart (wobei der Captain seinem Namen in manchen Aktionen alle Ehre machte), fehlten an diesem Nachmittag einfach. Unterm Strich stand dann ein 7-0, versöhnlicher Saisonabschluss, kotz.

Den Tunnlern bleibt an dieser Stelle nur übrig, Meister und Pokalsieger Boyneburg und Glashoch zu gratulieren und uns bei Vorstand, allen freiwilligen Helfern und in Gänze bei all´ jenen zu bedanken, die uns allen –ergebnisunabhängig- eine tolle Saison ermöglicht haben.

Spielbericht: 2. FCE III.

Am letzten Spieltag der Hochschulliga empfing der glorreiche 2. FC die Gäste von Tunnelhausen. Die Gäste waren vor dem Spieltag einen Tabellenplatz vor uns. Jedoch konnten wir sie mit einem Sieg überholen und dies würde bedeuten, dass wir in der kommenden Serie international spielen. Somit waren alle heiß. Mittelfeldmotor Schöll überlegte sich eine Woche lang den passenden Schlachtruf. Nach reichlicher Überlegung stand fest „Sieg oder Spielabbruch“.

Das Spiel begann recht ausgeglichen, wobei die Tunnler leichte Vorteile hatten. Libero Vollrath und seine Mannen waren von Beginn an gefordert. Jedoch lief noch nicht so viel zusammen. Nach 10 Minuten war das Spiel recht ausgeglichen. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Göller und Co. Hatten ihre Visiere noch nicht eingestellt und so wurde die Standhaftigkeit der Fangnetze getestet. Kurz vor der Halbzeit hatten wir einen Freistoß. Schlitzohr Göller führte schnell aus und überraschte Gästekeeper Stauche und es stand 1:0. So ging es auch in die Halbzeit.

In der Halbzeitpause hielt Kapitän Lorper eine emotionale Rede und alle waren jetzt willig den Sieg perfekt zu machen, umso an den Wickküler-Cup teilzunehmen und den 2. FC international vertreten zu können.

Man spielte jetzt zielstrebiger und nach kurzer Zeit konnte Göller mit einem lupenreinen Hattrick auf 4:0 erhöhen. Er spielte die Gäste schwindelig und uns standen die Tränen in den Augen. Man munkelte sogar, dass Kapitän Lorper‘s Unterhose ganz feucht vor Freude war. Wenig später machte Göller dann auch sein fünftes Tor. Danach konnte sich auch unser Marc auszeichnen. Er hielt zweimal stark. Danach markierte Julian Härle nach Vorarbeit von Göller das 6:0. Noch fehlten Julian Göller zwei Tore für die Torjägerkanone. Leider traf er kurz vor Schluss nur noch einmal und es blieb beim 7:0.

Beim Abpfiff schallte es aus der Rietharena „Julian Göller Fußballgott“ und die Mannschaft feierte mit den Fans das 7:0 und die Eroberung des 8. Tabellenplatzes.

Vielen Dank für die geile Saison !!

 

Wir sind ein TEAM !!

Spieltag 13

Spiel 4 - D12 vs. Glashoch Rangers 2:2

Spielbericht: D12

Am Mittwoch empfing D12 den amtierenden Meister und allen war klar, dass es diese Woche nur was zu gewinnen gibt. Entsprechend ohne jeglichen Druck begann man das Spiel und hielt munter mit. Auf beiden Seiten gab es bis zur 15 Minute keine zwingenden Torchancen bis Ritter an der Mittellinie zwei Spieler ausspielte und sich ans Herz fasste und Maß nahm. 1:0 für D12. Zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unverdient . Doch Minuten nach Einwechslung von Coach Bashariar , der Ausgleich durch Grundmann . So ging es auch in die Halbzeit. D12 sah eine kleine Chance hier die Sensation gegen den Meister zu schaffen. Doch kurz nach Wiederanpfiff Schock bei allen D12 Akteuren. Otti bricht sich den kleinen Finger und allen war klar, dass es gegen Boyneburg nichts mehr wird. Otti Kahn bleibt trotzdem eine Legende. Es zeigte eine tolle Reaktion und D12 wollte den Sieg für Otti holen. Demnach noch motivierter und kämpferischer zeigte sich das dreckige Dutzend und D12-Ikone Wyzgol markiere das 2:1. Fast im Minutentakt hatte D12 durch Konter die Entscheidung auf dem Fuß, doch weder Lais noch Budde schafften es den Ball ins Eckige zu versenken. Somit spürte D12 eine altbekannte Fußballweisheit. Machst du die Dinger vorne nicht rein, Kriegst du sie hinten. Mit dem Abpiff der erneute Ausgleichtreffer. 2:2 hieß es am Ende. Am Ende sehr ärgerlich, doch mit etwas Abstand, hat man dem Meister, Glashoch Rangers from Scotchland ,am Rande einer Niederlage gehabt.

Spielbericht: Glashoch Rangers

Die Glashoch Rangers mussten am 13.Spieltag auswärts gegen die dreckigen Zwölf spielen. Trotz zahlreicher Absagen hatten sich die Rangers einiges vorgenommen, um das verlorene Spiel der Vorwoche wieder vergessen zu machen.

Das Spiel begann temporeich bei 50 Grad Celsius (Mitteldeutscher Temperaturzone). Die Gläser spielten sich eine Reihe von hochgradigen Chancen raus, welche aber eine nach der anderen fahrlässig liegengelassen wurde. Es war eine einzige Freude diesen Kickern zuzuschauen.

Dann der Schock die dreckigen Gegner schockten den amtierenden Meister und führten so den Spielverlauf ad absurdum. Gestählt aus den Niederlagen und knappen Spielen der Vergangenheit kamen die Herren in Grün wieder zurück ins Spiel. Der sonstige Tormann schoss als Stürmer den Ausgleich. Mit 1:1 ging es dann in die Halbzeit und damit auf die Suche nach Trinkwasser.

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Duell ausgeglichener. Die Glashochspieler wirkten nicht mehr konzentriert genug. Anscheinend hatte D12 sich durch einen Schattenplatz in der Halbzeit einen Vorteil erschlichen. Nach einem fahrlässigen Pass aus der eigenen Hälfte stand es plötzlich wieder 2:1 für die Gastgeber. Ein Weckruf für die Spieler in Grün. Diese drückten nun D12 in die eigene Hälfte, welche wiederum nun stehend K.O. nur noch auf Konter lauerten.

Doch die Stürmer von Glashoch hatten weiterhin Probleme die Pille ins richtige Gestänge zu hauen. Die Zeit lief gnadenlos runter und das Unvermögen der Offensivreihe hielt an. Es kam wie es kommen musste. Der optische Ligaprimus schickte nun die Abwehr an die vorderste Linie. Die Letzte Minute – Glashoch drückt unerbittlich auf den Ausgleich. Die letzte Aktion – ein Einwurf in Gegners Hälfte. Der letzte verzweifelte gescheiterte Befreiungsversuch, die letzte Sekunde, die Schiedsrichterin mit der Pfeife im Mund -  ein Volleyschuss von der Strafraumgrenze, mitten ins grüne gläserne Glück.
2:2!! Endstand.

Fazit 1: Glashoch hinten überraschend … und vorne muss es die Abwehr richten.

Fazit 2: Boyneburg wir kommen!!!

Spieltag 13

Spiel 5 - Hangover 69 vs. SpVgg Lokomotive Grobmotorik Erfurt 6:0

Hangover entgleist die LOK mit Tempo 69… Huuuup Huuuup!

Bei tropischer Hitze auf dem Beach-Platz der Rietharena kam es am (offiziell) letzten Spieltag der Saison zur Neuauflage des letzten Spiels der Vorsaison: H69 – LOK!

Die Voraussetzungen waren klar, Hangover irgendwie oben mit dabei, die LOK unerwartet im Tabellenkeller. Alles andere als ein Sieg der Kapuzineräffchen wäre eine Überraschung.

Das Spiel begann … gääääähn ... sehr sehr gemütlich. Den müden Kickern war es anscheinend in klein wenig zu warm. Hangover wollte nicht so recht, die Grobmotoriker konnten nicht. Plätscher Plätscher Plätscher  … Torchance Hangover … Trinkpause … Halbzeit! Achja, und zwischendurch das 1:0 für 69 durch Rabona-Didi, durch die Beine des Keepers, der an dieser Stelle ein Lob seitens der Bienchen bekommt. Das, was zu halten war, hat er auch rausgefischt.

1:0 zur Halbzeit also. Die LOK war froh ob des Ergebnisses, Hangover unzufrieden wegen des fehlenden Tempos im Spiel. Klare Ansage des Captains: Geschont wird sich nicht. Genug Wechsler da. Tore müssen her!

2. Halbzeit: Gesagt – Getan. Es entwickelte sich nun ein sehr einseitiges Spiel. Den Grobmotorikern war der Kräfteverschleiß und die überschaubare Anzahl an Wechslern deutlich anzumerken. Hangover dagegen schöpfte aus den vollen und setze mit seinen Blockwechseln echte Highlights in dem sonst müden Kick. 5 Tore vielen noch. King Kevin (KK), Partynudel Pfudel (PP) und Hoppel-Hasi (HH) waren als dynamisches Trio in der gegnerischen Hälfte kaum zu stoppen und auch der gut aufgelegte DD gesellte sich ab und zu dazu. Dabei entwickelte HH selten gesehene Torjägerqualitäten und netzte zweimal überlegt zum 2:0 und 3:0 ein. Die Moral der Lok endgültig gebrochen hatten die Bienchen nun leichtes Spiel. PP mit bekannter Außenrist-Schürze und gekonntem Abschluss zum 4:0; KK nach toller Vorarbeit von DD zum 5:0. Nun war es an der Zeit, dass sich der agile DD für seine starke Leistung an diesem Tag belohnte. Doch er brauchte die Hilfe des genialen Trios: Balleroberung KK, überlegter Pass von HH zu PP, der quer auf DD und schon es stand 6:0 – Hehe!

Das war es dann auch schon. Ein müder Kick endet am Ende vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch, aber dennoch hochverdient mit 3 Punkten und +6 Toren für die Biene-Maya-Fans.

Hangover war zufrieden: Hoch gewonnen, Kräfte gespart. Das einfache Spiel stand ja erst 24h später an, gegen den Spitzenreiter. Was folgte, ist bekannt. J

Euer Philipp

I got a Hangover, wo-oh!

Taio Cruz, einer der größten Literaten unserer Generation, besang mit seiner engelsgleichen Stimme bereits im Jahre 2011 den Gegner der Lok am 13. Spieltag. Böse Zungen behaupten, das Video zum Lied sei ein billiger Abklatsch zu der gleichnamigen Komödie aus dem Jahre 2009. Glaubt man dieser These könnte man meinen, dass die Mannschaft aus der Hochschulliga ein Abklatsch vom Abklatsch ist, ist es doch weithin bekannt, dass das Team mit den pinken Stutzen der offizielle Fanclub des Taio Cruz ist. Da sich die Hangoveraner selbst gerne als Kapuzineräffchen bezeichnen und ein Affe eine wichtige Rolle im zweiten Teil der Komödie (die ebenfalls 2011 raus kam (!!!)) übernimmt, schließt sich hiermit der Kreis und die These vom Abklatsch vom Abklatsch ist damit bestätigt.

Rein ins Geschehen: Die Lok, im klassischen 2-3-2, überließ, großzügig wie eh und je, die Spielmacherrolle den Bienchen, wie sich die Äffchen selbst gerne bezeichnen. Spätestens jetzt ist jeglicher Überblick über tierische Spitznamen flöten gegangen. Seis drum. Die Elefanten in schwarz hatten mehr vom Spiel, doch die Spielvereinigung stand kompakt und sicher gestaffelt hinten drin. Aushilfskeeper Vahrenhorst hatte anfangs gegen die verkaterten Ameisenbären nichts zu tun. Bei einer tropischen Hitze, in der sich die Kolibris in Schwarz eigentlich wohl fühlen müssten, entstand ein müder Nachmittagskick, bei dem nicht so ganz der Funken überspringen wollte. Schiedsrichter Bresser pfiff in der Hälfte der Hälfte sogar zu einer Trinkpause, in der die Gnus zu ihrer Wasserstelle laufen konnten. Leider fiel noch vor dem eigentlichen Pausenpfiff das 1:0 für die Antilopen. Ein unglückliches Ding. Fortuna hatte den Lokos wieder einmal den Mittelfinger mitten ins Gesicht gestreckt und laut „F**** euch“ geschrien. Den Eisbären wars egal, sie führten 1:0 zur Pause. Doch die Lok witterte eine Chance, denn sie hielt gut mit.

Nach der Pause war die Spielvereinigung wie Schiller und Goethe: Sturm und Drang war angesagt. Die Lok war dem Schwarzwild mindestens ebenbürtig, doch das alte Arschloch Schicksal verteilte Nackenklatscher an jeden einzelnen Loko. Auf einmal stand es 3:0. 2 dumme Konter der Shetlandponys reichten um die Moral der Lok zu zerstören. Wie eine Horde Piranhas, die sich auf ein rohes Stück Fleisch eines japanischen Kobe-rinds stürzten, stachen die Bienen ohne Verhütung noch drei Mal in die zarten Pflänzchen der Lok-Hintermannschaft. Die Lokomotive verteilte Geschenke als hätte sie einen weißen Bart und einen dicken Bauch. Der rote Faden zog sich wieder einmal durch das Spiel der Grobmotoriker. Mit einem 6:0, wovon mindestens 6 Tore unnötig waren, verabschiedete man sich in die Dusche, während die Perserkatzen auf dem Feld feierten. 

von: Lok-Blogg-Redaktion

Spieltag 13

Spiel 6 - 1. FC Boyneburg vs. D12 2:1

Arbeitssieg gegen das dreckige Dutzend

Die Sommersaison der Hochschulliga geht in die entscheidende Phase - nur noch drei Partien hatten die Boyneburger Jungs und Winks vor der Brust. Nachdem sich die Heroen vom Ufer bereits gegen Aston Vanilla schwer taten, sollte auch D12 keine leichte Aufgabe darstellen.

Als spielbestimmende Mannschaft fehlte den Boyneburgern oft das berühmte Quäntchen Glück im Abschluss. Lediglich zweimal klingelte es im Kasten des Dutzends, die selbst in der Offensive immer wieder gefährlich wurden. So nutzte Ritter eine Unachtsamkeit in der Boyneburger Defensive, die sich in dieser Szene dem Pokalspiel zwischen Tunnelhausen und den Rangern widmete. Es blieb beim 2:1-Erfolg, der die Heroen drei Punkte näher an das große Ziel Meisterschaft brachte.

Spielbericht: D12

Doppelspieltag für die weinroten und das natürlich zum richtigen Zeitpunkt. Oder wie Hans Sarpei es so schön ausdrücklich formulierte: " Vorbereitung auf die WM 2022." Nachdem man gegen Glashoch den Sieg in letzter Sekunde verschenkte, wollte man die Saison ordentlich und mit guter Leistung beenden. Boyneburg wäre mit einem Sieg fast über der Ziellinie, dementsprechend motiviert wirkte D12 eventuell ihnen Steine in den Weg legen zu können.

Boyneburg wie erwartet spielerisch überlegen jedoch mit keinen zwingenden Möglichkeiten. Mehrmals ließen sie den Ball nochmals zirkulieren und suchten mehrmals mit langen Bällen Fricke oder Kügler. So musste zur Abwechslung eine Einzelleistung Fetzers her, damit sie in Führung gehen nach knapp 15 Minuten. Keine 5 Minuten später setzte sich Kügler über die Außen durch und spitzelte den Ball gekonnt in die kurze Ecke. Es passierte in der ersten Hälfte nicht mehr viel und es ging auch mit 2:0 in die Halbzeit. D12 war es egal und feuerte sich untereinander nochmal an, um Boyneburg alles abzuverlangen.

In der zweiten Halbzeit ließ die Abwehr der Wyzgol-Acht nichts mehr zu und als logische Folgerung kam man nach knapp 12 Minuten nach Wiederanpfiff zum Anschlusstreffer. Für die Zuschauer mal wieder ein spannendes Spiel geboten, würde man leider nicht belohnt und D12 verabschiedet sich damit aus der Sommersaison und von mehreren Legenden, die ab nächster Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Saisonrückblick und eventuell eine kleine Überraschung folgen noch die Tage.

Spieltag 13

Spiel 7 - WBS United vs. Aston Vanilla FC 1:6

Spielbericht: WBS United

Im letzten Spiel der Saison traf die mittlerweile stark ausgedünnte Mannschaft der WBS auf die Cremetruppe der Vanilla. Das Spiel unter Horus Hitze gestaltete sich von Beginn an hitzig. In den ersten 12 Minuten konnte die WBS gut mithalten. Bis ein Distanzschuss sie ins Hintertreffen brachte. Mit anhaltender Spieldauer geriet man immer weiter unter Druck und konnte nur noch wenig Akzente setzen. So entstanden bis zu Pause zwei weitere Treffer für Vanilla. Nach dem Seitenwechsel wurde immer deutlicher, dass ohne Wechselpersonal nur noch eine derbe klatsche im Raum stand. Man versuchte dennoch das Gesicht zu wahren und die Partie einigermaßen geschmackvoll über die Bühne zu bringen. So gelang beim Spielstand von 8:0 auch noch der Ehrentreffer von Ahmed, welcher damit zum Topscorer der WBS avancierte. Letztenendes endete die Partie 9:1. Ein sehr faires Spiel ging damit zu Ende, so auch die Saison als Letzter für die WBS, welche sich an dieser Stelle noch einmal bei seinen Fans für den Support bedanken möchte. Auch ans Hochschulligateam Vielen Dank für die Organisation einer tollen Saison. Bis zum nächsten Jahr, eure WBS

Spielbericht: Aston Vanilla FC

Leider hat es der Aston Vanilla FC verpasst, an diesem Spieltag einen Bericht abzugeben.

Spieltag 13

Spiel 8 - 2. FCE III. vs. Esperanza Team Dubai 4:5

Es hätt so ein schönes Bild abgegeben

Der 2 FCE nach erneutem Kaderumbruch mit dem härtesten  Startprogramm (Boyneburg, Anderen, Wolfpack, Glashoch, Hangover) und O Punkten aus besagten ersten 5 Spielen kann anschließende Positivserie (6 Siege 1 Unentschieden) nicht ins Ziel retten.

Mit dem Spiel gegen Esperanza hatten die Mannen des zweiten Erfurter Fußballklubs nach dem Kantersieg gegen Hopfenheim zwei Wochen zuvor mal wieder einen Gegner auf Augenhöhe zu bespielen. Mit einem Sieg hätte man den Gegner in der Tabelle sogar noch überholen können. Doch noch viel Wichtiger die Serie von 7 Spielen ohne Niederlage  aufrechtzuerhalten. Die Atmosphäre im Team immer besser und an jenem Spieltag fast überschwänglich, da sich die zuvor vom Spielbetrieb freigestellten Holgic und Tonnos doch noch kurzfristig dazu entschlossen nach dem Waldlauf an besagtem Match teilzunehmen. Pitbull Terrier Holgic wusste seine Jungs zudem mit einem neuen Schlachtruf zu motivieren, bei dem Kapitän Lorper tieftraurig Tränen in die Augen liefen, da er als einziger die Ironie der Performance nicht verstand und dachte er wäre erneut Opfer eines Mobbingangriffs geworden.

Doch nun zum Spiel. Wie in den letzten Wochen begannen die Blau-Weißen mit Kamikaze Marc in der Box und den drei Abwehrrecken Schlexington, Holgic und Hanni, Rudelliebling Los Tonnos del mundo del sol im Zentrum und den drei Offensiven Meyers, G. und der Pfeife wirmüssenihnspielenlassenjedewocheweilwirkeinenersatzhabenobwohlernichmalnballstoppenkann JULIAN GÖLLER!!!

Besagter Göller kam im Spiel völlig überraschend zu seinen ersten vier Fußballtoren überhaupt (mit einberechnet sind Mülltonnentreffer mit zertretenen Coladosen oder das Einnetzen einer Plastiktüte zwischen zwei Wäscheständer). Nach 1:0 und 3:1 Rückstand markierte der sichtlich völlig unbegabte Sportlegastheniker die jeweiligen Anschlusstreffer bis Fußballconnaisseur und Abschlusswunder Härle „Härleilovic“ die 4:3 Führung sicherstellte. Leider schoss er den von ihm just eingenetzten Spielball in seinem extatischen Freudentaumel per Ossibombe in den nahegelegenen Gera-Tümpel und ist seitdem verschwunden. Man geht davon aus, dass der junge Härle in den Schlingpflanzen des Sumpfgewässers den optimalen Platz für eine Friedenspfeife gefunden hat. Incomplete Case.

Härles Verschwinden wohl einer von mehreren Gründen weshalb das team…TEAm…TEAMMMM sich in der Folge den sicher geglaubten Sieg tatsächlich noch nehmen ließ. Nach einem Crosskick in die Weichteile eines Dubai-Stümers durch Hanni, der im wahren Leben Johannes heißt, zeigte der fabelhaft aufgelegte Unparteiische, der auf beiden Seiten gleich schlecht pfiff, auf den Punkt. Aus sieben Metern einen Ball in ein Tor zu schießen, in dem sich lediglich ein Spieler befindet ist bekannterweise ja nicht sonderlich schwierig und so kam es, dass der Schütze die linke Hand des Schlussmanns anvisierte und der Ball von dort geradeso über die Linie schlich. Überragend!!! Und dem nicht genug schloss der Gegner einen der letzten Konter des Spieles tatsächlich noch zum Sieg ab und die Serie war gerissen, der 2.FCE bedient.

Doch aus dem FCE hat sich eine konkurrenzfähige Truppe entwickelt, die sich in dieser Form vor keinem Team verstecken muss. Im letzten Spiel der Saison hat sie die Chance den direkten Konkurrenten Tunnelhausen noch abzugrasen und sich Platz 8 zu sichern. Donnerstag, 9.7., 17:00. Vollgas. 

Spielbericht: Esperanza Team Dubai

Der vergangene Spieltag der Uniligasaison 2015 stand ganz im Zeichen des Blockbusters „Der letzte Mohikaner“. Eine fast zweistellige Anzahl Esperanza-Veteranen wollte es noch ein letztes Mal wissen. Der Scheich erwartete ein gigantisches Spektakel und wie wir alle wissen, wurde er nicht enttäuscht. In einem Schlagabtausch à la Bonheur, in dem beide Teams mit offenem Visier übereinander herfielen kam es zu einem 5:4. Einem Sieg für den neutralen Zuschauer, einem Sieg für den Fußball, einem Sieg für Esperanza. Aber nun von Anfang:

Bei wüstenähnlichen Temperaturen auf dem Sand der Rietharena standen sich mit ETD und dem FCE III zwei traditionsreiche, gestandene und im Saisonfinale um die Plätze ambitionierte Teams gegenüber. Auch dank der zahlreich erschienen Fans – „#Verhaftet wegen sexy!“ war für ein denkwürdiges Spiel angerichtet. 5. Minute Roberto C. Rademacher mit einem Wuchtfreistoß. Autoritärer Schuss, dominante Ausstrahlung, kurz gesagt: Torwart geschoolt. Nach einem nichtgegebenen Elfmeter nahm Thore sich ein Herz und zahlte es dem Schiedsrichter und den Mannen aus Erfurt mit einem schicken Trefferchen heim. Nach dem Anschlusstreffer durch die Gäste trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. Flanke Youssef, Volley Boxler – Sportschau 18.15, Tor des Monats. Leichtes Grinsen in der Mannschaft, die Katze schien im Sack. Da Lehmalsch schon mit vielen Gegentoren verwöhnt wurde, zeigte sich die Abwehr wieder besonder löchrig. Anschluss, Ausgleich und dann die unfassbare Führung durch Julian der FCE-Stümper. Verwirrung machte sich breit. Doch der FCE hatte die Rechnung ohne Youssef und Polte gemacht. Zuerst fiel Kämpfer nach Ecke im Strafraum. Elfmeter! Auch Einschüchterungsversuche, Marke Krüll nutzen nichts. Mitte, stramm, Youssef. Noch weiter in der Nachspielzeit beschenkte sich Polte selbst und traf zum 5:4 Endstand. Ein umkämpftes Spiel mündete in einem denkwürdigen Abschied der ersten Generation der ETD-Fraktion.

Der Dank des Scheichs gilt den seiner ergebenen Mannschaft, den Fans und seiner Mutter. Der Abschied fällt schwer! ETD wird auch in der nächsten Saison angreifen!

Alerta, viva la ETD und OXI!

Gezeichnet, King Kong, aka. Tsipras aka. Varoufakis, aka. „Wir sparen nicht mit Toren!“

Spieltag 13

Spiel 1 - FC Wolfpack vs. Esperanza Team Dubai 5:0

Spielbericht: FC Wolfpack

Mit einem mal endlich wieder größeren Kader ging es in die Partie gegen die Mannen vom immer wieder ernst zunehmenden Esperanza Team Dubai.

Wir als Rudel, hatten wie so oft relativ schnell die Favoritenrolle akzeptiert und dementsprechend das Spielgeschehen kontrolliert. Eben genauso oft gelang es uns wieder nicht die herausgespielte Feldüberlegenheit in die entsprechenden Tore umzumünzen. Fast schon ein Markenzeichen unserer Truppe. Aber mit zunehmender Spieldauer agierten wir erstaunlich abgeklärt im Vergleich zu vergangenen Duellen mit dem Wüstenteam.

Nach der Pause wurde man endlich zielstrebiger in den Aktionen, der Offensivmotor schien nun angesprungen zu sein. So mancher nutzte seinen wiederentdeckten Torriecher für ein paar herrliche Fackeln in des Gegners Maschen.  So konnte Stürmer Hölzel die Torjägerkanone schon fast sicher für sich herausspielen und Ersatzkeeper  Fürlle hielt den Kasten in den wenigen Situationen astrein sauber. Das Kombinationsspiel und die uneigennützigen Aktionen hatten auch wieder Konjunktur im Vergleich zu den vergangenen Spielen, sodass es am Ende ein standesgemäßer 6:0 Erfolg wurde.

Spielbericht: Esperanza Team Dubai

An diesem heißen Mittwochnachmittag schienen alle Vorzeichen auf einen Erfolg des Teams aus Dubai hinzuweisen. In der Gluthitze der Rietharena wartete kein anderes Team als die Wölfe aus dem kalten Norden. Temperaturmäßig sollte dies also eine klare Sache werden.

Aber wie das im Fußball so ist, kam es anders als gedacht. Nach anfänglich gutem Spiel, kassierten die Esperanzas nach einer Ecke, durch einen Kopfball, das frühe Gegentor. Nach vorne zu harmlos und in der Defensive nicht sattelfest, war das Spiel, durch einen Siebenmeter und ein weiteres Kopfballtor, zur Pause schon gelaufen.

Durch den Scheich angetrieben, wurde in der zweiten Halbzeit, aus einer kompakten Defensive und gezielten Offensivaktionen versucht, den Rückstand zu verkürzen. Dies gelang jedoch nicht. Am heutigen Tage war das Glück nicht auf der Seite der Mannen und Frauen aus Dubai und man vergab klarste Chancen kläglich. Im Gegenzug erhöhte das Pack durch gekonnte Einzelleistungen auf 6:0, wobei es bleiben sollte.

Spieltag 13

Spiel 2 - 1. FC Train-Ing. vs. 1. FC Tunnelhausen 2:8

Spielbericht: 1. FC Train-Ing.

Das letzte Spiel der Saison bestritt der 1.FC Train-Ing. gegen die Mannschaft von Tunnelhausen am 01.07.15 aneinem sehr heißen Sommertag. Natürlich war das klare Ziel, die guten Leistungen der letzten Spiele zu bestätigen und möglichst auch gegen Tunnelhausen drei Punkte zu holen und damit die Saison positiv abzuschließen.

Doch leider ging das Spiel nicht gut los für den FC. Vielleicht war es die blendende Sonne oder doch einfach nur die Gewohnheit der Mannschaft, in jedem Spiel früh in Rückstand zu geraten. Zumindest gelang es Tunnelhausen nach einer Unkonzentriertheit in der Abwehr das Führungstor zu erzielen. Getragen von dem Teamgeist und den Erfolgen der letzten Spiele ließ sich der FC nicht beeindrucken und konterte nach einer schönen Kombination über Olli und Justus mit dem Ausgleichstreffer durch Hauke.Wenig später war dann auch Robert nach einer scharf herein gegebenen Ecke erfolgreich. Spiel gedreht, es stand 2:1 und es keimte Hoffnung auf, tatsächlich noch einmal zu siegen.

Allerdings war auch Tunnelhausen stark und wurde vor allem immer wieder über schnelles Kombinationsspiel gefährlich. So kam es wie es kommen musste und auch starke Paraden von Keeper Jan konnten den 4:2-Rückstand zur Halbzeit nicht verhindern. Schon in der Pause merkte man der Mannschaft an, dass die Hitze ihr zu schaffen macht und so ließen die Kräfte in der zweiten Halbzeit immer mehr nach. Nur noch vereinzelt kam Torgefahr durch den FC auf. Viel mehr war es Tunnelhausen, die noch ein paar Tore oben drauf legten und den Spielstand auf 8:2 erhöhten. Dies war dann auch gleichzeitig der Endstand.

Trotz des am Ende ernüchternden Ergebnisses im letzten Spiel, kann der FC auf eine Saison zurückblicken, die allen sehr viel Spaß gemacht hat. Nach anfänglichen Problemen wuchs man zu einer richtigen Mannschaft zusammen und besserte sich von Spiel zu Spiel.

Die ganze Mannschaft bedankt sich für die guten Spiele und ist froh, Teil der Uniliga in dieser Sommersaison gewesen zu sein.

 

Die Redaktion des 1.FC Train-Ing.

Spielbericht: 1. FC Tunnelhausen

Leider hat es der 1. FC Tunnelhausen verpasst, an diesem Spieltag einen Bericht abzugeben.

Spieltag 13

Spiel 3 - Eintracht Sternburgg vs. BSG Empor Hopfenheim 1:6

Spielbericht: Eintracht Sternburgg

Am 1.7  trat die Eintracht bei heißen Temperaturen um die 31 Grad gegen  Hopfenheim an. Durch drei Abwehrfehler, die durchaus als vermeidbar angesehen werden können, brachten wir den Gegner ohne große Mühe in Führung. Besonders unsportlich war das ausdauernde Fordern nach Karten und Fouls, während des gesamten Spiels. Aus unser Sicht komplett drüber, da die Hopfenheimer selbst kontinuierlich, unfair und unnötig  foulten. Spielerisch hatten wir ihnen jedenfalls nichts entgegenzusetzen, was der Spielstand von 1:6 aus Sternburgger Sicht auch klar belegt. Immer hin kamen die mitreisten Fans noch in den Genuss, eine einstudierte Freistoßablenkungstaktik der Sternburgger beobachten zu dürfen, aus der ein Tor resultierte. Die Protagonisten Winkler, Fahle und Mohrig raubten den Hopfenheimern nicht nur die Nerven, sondern auch die weiße Weste des, was zu lauten Protesten führte , die den Schiri sichtlich wenig interessierten.

Spielbericht: BSG Empor Hopfenheim

Das recht hart geführte Duell gegen Sternburgg konnten die Jungs aus Hopfenheim klar mit 6:1 für sich entscheiden. 3 Tore Elstner, 2 Gio und 1 Winkler. Die BSG kann mit etwas Schützenhilfe nun tatsächlich Rang drei belegen. Zu weiteren Details konsultieren Sie bitte den nebenstehenden Bericht vom Gegner. Noch besser wäre es sicher, den Badeschlüpper einzupacken und den Computer sowie das Gebäude umgehend zu verlassen und ein Gewässer in Ihrer Nähe aufzusuchen. In diesem Sinne....

Die BSG Empor aus Hopfenheim

Spieltag 12

Spiel 4 - die anderen vs. Glashoch Rangers 4:2

Spielbericht: die anderen

Leider haben es die anderen an diesem Spieltag verpasst, einen Bericht einzureichen.

Spielbericht: Glashoch Rangers

Nach einer erfolgreichen Schlacht gegen das Wolfsrudel, in dem die zähnefletschenden Wölfe an des Ranger‘s Schlampenpranke abgeprallt sind, stand nun ein Duell auf dem Matchplan, welches es aufgrund der Wintersaisonpause der Schönwetterspieler ‚die anderen‘ seit gut einem Jahr nicht mehr gab. Die Erinnerungen an die Rot-Weißen sind für die Rangerseele seit dem last-second Meisterklau am letzten Spieltag des Sommersemesters 2014 („SS14-Trauma“) alles andere als rosig. Hinzu kam, dass bislang noch kein direktes Duell gegen die Söldnertruppe gewonnen werden konnte. Die Rangers gingen ersatzgeschwächt und mit einigen Esterwegenblessuren in diese Partie. So musste Kapitän Grundmann seinem körperlichen Zustand aufgrund einer abrupten dreitägigen C2H6O-Unterversorgung Tribut zollen. Für ihn stellte sich das kurzerhand umfunktionierte und mit neuen Luxus-Gloves (powered by Karstadt Sports) ausgestattete ungarische Allroundtalent Langos zwischen die Pfosten der Rietharena. Der slowenische Top-Innenverteidiger Podric Wolff wurde kurzerhand von einem üblen Darmvirus (S-04) heimgesucht und verpasste die Anfangsphase der Partie entsprechend den virustypischen Konsequenzen (nur gucken, nicht anfassen). Dennoch oder gerade deswegen gingen wir hoch mongoviert in die Partie, getreu nach dem Motto „drauf geschissen“!

Mit der Erfolgstaktik aus dem Wolfpackspiel wollten wir auch in diesem Spiel ein extrem unangenehmer Gegner sein. Dieses Ziel scheint Langos etwas zu ernst genommen zu haben als sich bei seinem Abstoß all sein Hass gegen den Frauenfußball-Hype (Ungarn konnte sich nicht für WeiberMeisterschaft qualifizieren) aufstaute und er den Ball in bester Gabor-Kiraly-Manier volle Esse in Richtung der einzigen Frau auf dem Feld pöhlte. Diese stand tapfer ihre Frau und lies den Ball zum heranstürmenden Mitspieler abprallen: 0:1. In der Halbzeit schworen sich die Ranger noch einmal ein und peilten die Aufholjagd an. Doch als kurz nach Wiederanpfiff dem grün-weißen Spieler mit der Nummer 11, dessen Name mir gerade entfallen ist, der Ball a la Paralympics (Abteilung F-Jugend) über den Schlappen rutscht, war auch die Katze Langos machtlos (0:2). War die geplante Aufholjagd damit ad absurdum geführt? Mitnichten! Binnen weniger Minuten drehten die Kampfschweine aus Schottland nochmal so richtig auf und erzwungen durch Lang und Schieler den ersehnten Ausgleich: 2:2! Ja ihr habt richtig gelesen, der Schieler mit der Nummer 11 erzielt sein erstes Saisontor. Spätestens jetzt wussten alle: heute ist alles möglich. Heute würden wir ein erneutes Kapitel Ligageschichte schreiben. Heute ist der Tag gekommen, an dem wir uns revanchieren. Heute....war dann doch so ein Tag wo man am Ende noch zwei Dreckstore daher schenkt (2:4, Endstand) und sich nach dem Schlusspfiff anschaut und im Duktus „Hätte Hätte Herrentoilette“ an die Fehleranalyse macht. Und es wäre gelogen nicht zuzugeben dass sie wieder da war. Die Enttäuschung. Die Enttäuschung darüber, dass es uns erneut nicht gelungen ist trotz des egalisierten 0:2 Rückstandes zumindest einen Punkt mitzunehmen und damit vollends Revanche für das „SS14-Trauma“ zu nehmen. Und so standen wir da mit dem wach gekitzelten Schmerz der Vergangenheit. Doch es ist wohl die Ironie des Schicksals dass es genau dieser Schmerz ist, der einem bewusst macht, dass WIR eine gemeinsame Geschichte haben. Und es ist das leidenschaftliche Angefressensein und der brutale Ärger im Hier und Jetzt der uns verrät, dass WIR eine gemeinsame Aufgabe haben. Und in dem Moment wo wir wieder im Kreise zusammen stehen und uns in die Augen sehen, da spüren wir wieder was die Toten Hosen bereits vor gut 13 Jahren in die Fußballwelt gerockt haben:

„Es ist egal, ob wir das Spiel verlieren,
denn darauf kommt es nicht an.
Und ob das irgendjemand hier sonst kapiert,
ist für uns nicht interessant.

Ihr könnt uns schlagen so oft und so hoch ihr wollt,
es wird trotzdem nie passieren,
dass auch nur einer von uns mit euch tauschen will,
denn ihr seid nicht wie wir.

Ole ole ole ola, uns ist egal, wer heute siegt!
Ole ole ole ola, weil es um was anderes geht!

Irgendwann kommt für jeden mal der Tag,
an dem man sich entscheiden muss,
auf welcher Seite man im Leben ist,
auch wenn es noch so sehr weh tut.

Und wenn ihr lesen könnt, dann seht euch an,
was auf unsern Fahnen steht:
"Bis zum bitteren Ende"
wollen wir den Weg mitgehen.

Ole ole ole ola, egal, wer heute siegt!
Ole ole ole ola, es geht um mehr als nur ein Spiel!

Selbst wenn wir Letzter sind
und dauernd verlieren,
es wird trotzdem nie geschehen,
dass auch nur einer von uns mit euch tauschen will.

Ole ole ole ola, wir scheißen auf den Sieg!
Ole ole ole ola, es ist nur ein Auswärtsspiel!“

In diesem Sinne verbleibe ich mit innigster Liebe,

Ein Ranger



 

Spieltag 12

Spiel 5 - SpVgg Lokomotive Grobmotorik Erfurt vs. 2. FCE III. 1:7

Lok kommt unter die Räder

Heute, an diesem wunderschönen 12. Spieltag, ging es für die Lokomotive gegen den 2. FC Erfurt III. Mannschaft. Man ging wie immer mit dem Gedanken ins Spiel, dass man ohnehin nichts zu verlieren habe. Die Stimmung war ausgelassener als wenn Robben bei den Bayern auf der Bank sitzt. Neben der Sonne war auch das vereinsinterne Maskottchen Norminho mit der Mannschaft, also eigentlich beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Donnerstagnachmittag.

Unabhängig vom Gegner war das Spiel ein ganz besonderes für die Lok-Boyz, denn es war das Jubiläumsspiel zum 2jährigen. Bereits unter der Woche empfingen wir zahlreiche Zusendungen von bekannten und nicht ganz so bekannten Menschen aus der ganzen Welt. An dieser Stelle sei nochmals gesagt: Danke Leute, ihr seid echt der Wahnsinn. 2 Jahre Leidenschaft mit der Lok, wir sind mindestens genauso stolz auf euch, wie ihr auf uns. Bleibt uns troy (und habt bitte Nachsicht, da die Beantwortung der Glückwunschkarten aufgrund der hohen Anzahl etwas verlängern kann. Sämtliche Drogerien in Erfurt hatten keinen Lippenstift mehr, mit dem wir euch einen originalen Kuss auf die Karte setzen können).

Doch nun zum Spiel: Die Bank der Lok war mit 2 Auswechslern spärlicher bestückt als ein Mikropenisbesitzer, doch das soll keine Entschuldigung sein, für das, was in den ersten 10 Minuten passierte. Es klingelte gleich 3mal im orangenen Gehäuse. Einen schlechteren Start hatte nur das Verhältnis zwischen Jürgen Klinsmann und Olli Kahn. Dadurch, dass es aber erst 10 Minuten waren, lebte immer noch der zarte Hoffnungsschimmer einer spektakulären Aufholjagd, á la Liverpool 2005. Ende der ersten Halbzeit kam es zu einem der bösartigsten Fouls der Liga-Geschichte. Buttgereit wurde im Strafraum derart brutal von den Beinen geholt, dass man von einem Wunder sprechen muss, dass er überhaupt noch laufen kann. Eine lebenslanger Ausschluss von jeglichen Sportaktivitäten wäre die angemessene Strafe gewesen, doch der, in ebenfalls blau auflaufende, Schiri (Obacht: Gschmäckle) entschied nur auf Strafstoß. Mit einer gottgleichen Gelassenheit streichelte Wiese den Ball ins linke, untere Eck, als würde er sich gleich mit dem Ball ein Zimmer mit Meerblick und Candle-light-Dinner teilen wollen. Das Fünkchen Hoffnung ward am Leben, doch es wurde von den in blau-weiß, blau und weiß spielenden Mannen des 2. FCE gepackt, langsam erstickt und mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit geschändet. 4:1 zur Pause und die Gesichter der Lockos blickten gen Boden.

Die 2. Halbzeit fing an, wie die ganze Saison der Lok: Scheiße. Der FCE baute seine Führung aus und ließ die Spielvereinigung nur noch zu einzelnen Torchancen kommen, die aber alle nicht verwandelt werden konnten. Am Ende hieß es 7:1 und selbst die tröstenden Worte der hübschen Ladys am Spielfeldrand und die ersten 3 Bier konnten die Stimmung der Lockos nicht aufheitern. Nun heißt es für die letzten beiden Saisonspiele nochmals alles geben und eine absolut verkorkste Saison in eine absolut verkorkste Saison mit eventuell mehr als 4 Punkte verwandeln.

von: Lok-Blogg-Redaktion

Spielbericht: 2. FCE III.

Nach dem 4:2 Erfolg gegen TrainIng kam für den 2. FCE an diesem Donnerstag nur ein Sieg über die Lok in Frage. Kurz nach Anpfiff wurde dann auch klar, dass dieses Spiel nur in eine Richtung gehen würde und die hieß hoher Sieg für die 3. Mannschaft des 2. FC Erfurt. Schon nach wenigen Minuten konnte Kai „the Tank“ das Leder mit einem gezielten Kopfball nach Ecke von Meyer im Tor unterbringen. Nach dem 1:0 folgten viele schöne Kombinationen bis Julian Härle zum 2:0 erhöhen konnte, in dem er die Pille aus einem halben Meter Entfernung mit ca. 150 km/h über die Linie drückte. Kurz darauf war es wieder Härle der nach einem Traumsolo zum 3:0 traf. Vor der Halbzeit konnte Toni Tonennsen zum 4:0 erhöhen. Halbzeit! Kurz nach Anpfiff der 2. Hälfte war es Schulz, der im eigenen Strafraum einen Stürmer der Lokomotive brutal zu Fall brachte. Dieses Foul grenzte an Körperverletzung. Durch diesen Strafstoß konnten die Grobmotoriker zum 4:1 verkürzen. Torhüter Hanel war über diesen 7 Meter empört und verpasste es dadurch seinen Kasten sauber zu halten. Doch die Jungs des 2. FCE ließen sich durch dieses Tor nicht aus der Fassung bringen. So war es erneut Härle, der nach einem Traumpass von Toni Tonennsen seinen Dreierpack perfekt machte. Das Spiel verlief weiterhin sehr einseitig bis der an diesem Tag bisher so unauffällige und laufschwache Holgic aka Scholger Höll nach einem Antritt mit Ball von der Mittellinie das Leder aus unfassbar spitzem Winkel im Tor unterbrachte. Kurz vor Abpfiff war es erneut Kai „the Tank“ der den Gegnerischen Torhüter mittels Spielball aus einem halben Meter Entfernung erschießen wollte. Zum Glück konnte sich der Torwart der Grobmotoriker noch aus dem Tor retten. Somit war der völlig verdiente Endstand von 7:1 erreicht. 

Spieltag 12

Spiel 6 - WBS United vs. 1. FC Train-Ing. 0:5

Spielbericht: WBS United

Die Mannschaft der WBS United traf am vergangen Donnerstag um 18 Uhr zum Spitzenduell im Keller was seines gleichen sucht. Doch mit Spannung hatte es an diesem Donnerstag nicht viel zu tun.

Die Mannschaft der WBS stark ausgedünnt und alkoholgeschwächt, leistete sich von Beginn an Leichtsinnigkeitsfehler welche schon in der ersten Halbzeit mit zwei Treffern bestraft wurden. Ersterer nach einer Flanke, welche durch den herannahenden Stürmer mühelos verwandelt werden konnte. Der zweite Treffer fiel nach Faustabwehr des Torhüters, per Abstauber aus kürzester Distanz. Nach der Pause war man gewillt das Spiel wieder zudrehen.

 Doch auch nach dem Anstoß war das Glück auf seitens der Gastgeber. So gelang schon nach wenigen Sekunden das 3:0 per Dropkick gepaart mit Sonntagsschuss. In der Folge verließ die Mannschaft der WBS der letzte Funken Siegeswillen und zwei weitere Treffer fielen im Verlauf des Spieles.

Alles in allem ein wenig spektakuläres Spiel was vieles vermissen ließ. Nur die Leistung des Schiedsrichters war gut, welcher wahrscheinlich seine stärkste Leistung in der Saison erbrachte.

Spielbericht: 1. FC Train-Ing.

Am Mittwoch, den 25.06.2015 kam es zum Duell zwischen dem 1. FC Train-Ing. und WBS United. Nach der Niederlage gegen die Erfurter Jungs wollte der 1. FC Train-Ing. wieder eine Schippe drauf legen und einen zweiten Sieg einfahren. Von der ersten Minute an hatte der 1. FC Train-Ing.  WBS United im Griff und Olli köpfte den Ball nach einer butterweichen Flanke von Robert mitten ins Tor. Nach wegen Minuten baute der 1.FC Train-Ing. seine Führung durch einen Treffer von Monte weiter aus. Die Abwehr stand wie eine Mauer, sodass  WBS United in der ersten Hälfte nur eine Chance hatte. In der 2. Hälfte ging es mit dem Druck von Seiten des 1. FC weiter. Nach einigen Minuten packte Monte, einen Hammer aus und versenkte den Ball aus der 2. Reihe zum 3:0. Aber man merkte in der 2. Halbzeit, dass die Abwehr vom 1.FC Train-Ing. schwächelte und die Stürmer vom WBS einige Male durchließ. Doch der starke Keeper Jay Jay parierte einen Ball nach dem anderen, so dass hinten die 0 sicher stand. Vorne machte die Mannschaft dennoch weiter Druck und WBS hatte Probleme den 1.FC zu stoppen. Sie spielten sich in einen Rausch. So konnte auch mal unser Unglücksknabe Philipp einen Treffer erzielen. Kurz vor Schluss hat unser Stürmer Lennart das Spiel mit einem 5:0 abgeschlossen.

Und wie angekündigt hat der 1. FC Train seinen 2. Sieg in der Saison geholt und eine starke Partie gegen WBS abgeliefert. Nächste Woche geht es dann weiter damit zu kämpfen und zu siegen. 

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